Feuchtigkeit Kellerwand

Die Anzahl der Keller in Altbauten, welche keine Feuchtigkeit in unseren Breitengraden aufweisen, dürfte wohl in der Minderheit sein. Dies zeigt, dass Feuchtigkeit an der Kellerwand ein sehr weit verbreitetes Problem ist, welches aber nicht zwangsläufig eine Beeinträchtigung darstellen muss. Hält sich nämlich die Feuchtigkeit an der Kellerwand in Grenzen und beeinträchtigt nicht weiter die Funktion des Kellers oder steigt durch die Kapillarwirkung soweit nach oben, dass sie die Wohnräume erreicht, gibt es kaum einen Grund etwas dagegen zu unternehmen.

Anders sieht es aber zum Beispiel dann aus, wenn man den Keller zum Wohnraum ausbauen möchte, der Feuchtigkeitseintritt so immens ist, dass zeitweise der Boden Pfützen aufweist oder ganz unter Wasser steht oder eben die Feuchtigkeit die Wohnräume erreicht. In diesen Fällen muss gegen die Feuchtigkeit in der Wand vorgegangen werden, aber wie? Wer sich einmal eingehender mit dem Thema beschäftigt, der stellt fest, dass die Möglichkeiten sehr umfangreich sind.

Feuchtigkeit Kellerwand

Feuchtigkeit Kellerwand

Sperren gegen die Feuchtigkeit in der Kellerwand

Horizontale und vertikale Dampfsperren verhindern unbestritten äußerst effizient die Feuchtigkeit in der Kellerwand und werden daher auch durch unzählige Fachbetriebe beworben. Diese Betriebe wollen natürlich ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen, weshalb es sich empfiehlt, einen unabhängigen Profi für die Analyse des Problems zu ordern, welcher kein Interesse daran hat irgendein Produkt oder eine Firma aus eigenem Vorteil zu empfehlen, sondern ein objektives Gutachten erstellt. Besser noch sind mehrere Gutachter, da sich diese bei Weitem nicht so einig sind wie es anzunehmen wäre, was dann jedoch abermals eine Kostenfrage beim Thema Feuchtigkeit Kellerwand ist.

Während eine am Fundament außen liegende Sperre durch entsprechende Folien oder einen Schutzanstrich aus Bitumen vom Heimwerker noch ohne größere Probleme selbst angebracht werden kann, ist die Horizontalsperre in nahezu allen Fällen etwas für den Fachbetrieb, da mit speziellen Sägen Stück für Stück die Mauerwerk an der richtigen Stelle ausgeschnitten, mit Blechen gefüllt und wieder verschlossen werden muss. Alternativ kommen auch Injektionen mit speziellen Schäumen zum Einsatz, welche dieselbe Wirkung erzielen. Keinesfalls vergessen gehen darf der Boden, denn nur bei einer kompletten Dampfsperre wird sich der Erfolg gegen die Feuchtigkeit einstellen. Besonders beim Boden werden auch von Fachfirmen oft Fehler gemacht. Also immer auch selber mit wachem Geist und Auge bei dem Projekt dabei sein!

Die einfache Lösung gegen die Feuchtigkeit in der Kellerwand

Der Tipp an dieser Stelle, um gegen die Feuchtigkeit vorzugehen, lautet jedoch anders: Wenn es sich nicht gerade um massive Feuchtigkeitsprobleme handelt, sondern diese sich im üblichen Rahmen halten, dann empfiehlt es sich unbedingt vor teuren baulichen Interventionen kostenloses und einfaches Lüften, wobei dieses gewissenhaft erfolgen muss.

Der Keller muss im Sommer, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, in den Keller gelangt und dort kondensiert, komplett verschlossen werden. Im Winter werden alle Fenster geöffnet und die trockene Winterluft zieht die Feuchtigkeit aus der Kellerwand. Dies muss mindestens 2 Jahre so gehandhabt werden, um den Keller trockenlegen zu können.

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