Feuchtigkeit in der Wand

Feuchtigkeit in der Wand ist nicht nur lästig, weil sich die Farbe der Wand und das Wohnklima deutlich verändern, sondern sie ist auch gefährlich, weil sich in vielen Fällen in der Folge über kurz oder lang Schimmelpilze bilden und Tiere einnisten und außerdem die Bausubstanz des Gebäudes geschädigt wird. Daher ist es wichtig, dass die Feuchtigkeit in der Wand dauerhaft beseitigt werden kann, wozu es notwendig ist, dass die Ursache von dieser erkannt wird. Nur so können die richtigen Maßnahmen ergriffen werden.

Interessant ist auch eine Analyse des Mauerwerks, um herauszufinden, wie stark dieses mit Feuchtigkeit gesättigt ist und welchen Anteil an Salz sich darin befindet. Unumgänglich ist dafür der Kontakt mit einem Experten, der auch über die notwendige Messtechnik verfügt und infolge der Messdaten und Erkenntnisse auch das richtige Vorgehen wählen kann, um dem Problem entgegen zu wirken. Unbedingt empfehlenswert ist ein unabhängiger Berater, da dieser kein Interesse hat ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen, dennoch aber aus Erfahrung Tipps bei der Auswahl für einen Fachbetrieb geben kann, welcher die entschiedenen Maßnahmen qualitativ hochstehend durchführt.

Feuchtigkeit in der Wand

Feuchtigkeit in der Wand

Woher kommt die Feuchtigkeit in der Wand?

Dies ist die zentrale Frage, wenn man gegen die Feuchtigkeit in der Wand vorgehen will, denn nur durch das Erkennen der Ursache kann korrekt gehandelt werden. Dabei gibt es mehrere mögliche Ursachen, welche teilweise auch bereits mit sehr geringen und kostengünstigen Maßnahmen behoben werden können. Selten ist Feuchtigkeit in der Wand auf aufsteigende Feuchtigkeit aufgrund einer mangelnden Horizontalsperre zurückzuführen, denn dabei erreicht diese meistens gar nicht erst die Höhe der Wohnräume.

Öfter sind nicht mehr intakte Fassaden oder leckende Regenrinnen und Fallleitungen die Übeltäter. Besonders in Kombination mit geringen Dachüberständen, wie es in Deutschland der weitverbreiteten Bautechnik in der Vergangenheit entsprach, kann eine bröckelnde Fassade schnell zu Feuchtigkeit in der Wand führen, die längerfristig auch die Substanz schädigt und die Mauer zermürbt. Fallrohre und Regenrinnen, welche immer noch überwiegend aus Metallen bestehen, trotzen ebenfalls nicht ewig der Witterung, sind jedoch eine Ursache, welche für verhältnismäßig wenig Geld behoben werden kann.

Eine andere Ursache können auch defekte unterirdische Leitungen für die Abfuhr des Regenwassers sein, welche früher meist aus Metall oder Stein bestanden oder aber Wasserleitungen die unter Putz verlegt wurden. Leckende Leitungen müssen nicht immer durch große Leckagen auffallen, sondern können auch kontinuierlich wenig Feuchtigkeit an die Wand abgeben.

Was tun bei Feuchtigkeit in der Wand

Ziel ist natürlich die Trockenlegung bei der Feuchtigkeit in der Wand. Die Mauer kann dabei mit Hilfsmitteln wie Heizstrahlern oder Entfeuchtungsgeräten schneller abgetrocknet werden, nachdem die Ursache behoben wurde, darf aber auf keinen Fall zu früh abgedichtet, beziehungsweise mit Möbeln zugestellt werden.

Sind Horizontal- und Vertikalsperren das Mittel der Wahl, um vom Keller aufsteigende Feuchtigkeit in der Wand zu unterbinden, sollte das außenseitige Freilegen des Fundaments im Herbst geschehen, sodass dieses während des Winters Zeit hat auszutrocknen, denn die trockene Winterluft entzieht dem Mauerwerk die Feuchtigkeit. Erst danach sollte die Dampfsperre angebracht werden.

Schreibe einen Kommentar zu "Feuchtigkeit in der Wand"

Schreib einen Kommentar